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Allgemeine Geschäftsbedingungen
der DMY Berlin GmbH & Co. KG den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland betreffend

PRÄAMBEL

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie lobt 2014 den „ Designpreis der Bundesrepublik Deutschland“ aus.
Mit der Entwicklung des Wettbewerbsformates und der Durchführung des Wettbewerbs ist die DMY Berlin GmbH & Co. KG beauftragt worden, Durchführungsgesellschaft ist die DMY Berlin GmbH & Co. KG.

§1 GELTUNGSBEREICH

1:

Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Rechtsverhältnisse der DMY Berlin GmbH & Co. KG (im Folgenden: „Veranstalter“) gegenüber den Wettbewerbsteilnehmerinnen und -teilnehmern (im Folgenden: „Teilnehmer“). Von diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen abweichende Bedingungen bedürfen der Schriftform.

§2 TEILNAHMEBEDINGUNGEN

1:

Zur Teilnahme berechtigt sind: Unternehmen aller Größen und Branchen, Designer und Designerinnen sowie in der Wettbewerbskategorie „Nachwuchs“ auch Design-Studierende.

2:

Eine verbindliche Anmeldung zum Wettbewerb ist ausschließlich online über die Internetseite "bundesdesignpreis.de" möglich. Erforderlich hierfür ist eine vorhergehende Registrierung.

Sollte das Online-Verfahren für einen Teilnehmer eine Barriere darstellen, so kann die Anmeldung in Ausnahmefällen schriftlich unter Angabe der Hinderungsgründe am Online-Anmeldeverfahren erfolgen. Die schriftliche Anmeldung ist an

Designpreis der Bundesrepublik Deutschland
DMY Berlin GmbH & Co. KG
Blücherstrasse 23
D-10961 Berlin

zu senden. Erfolgt die Anmeldung ohne Angabe von Hinderungsgründen so wird sie nicht bearbeitet.

3:

Eingereicht werden können Erzeugnisse aus den Bereichen Produktdesign (Serienerzeugnisse aller Branchen) und Leistungen des Kommunikationsdesigns für analoge und digitale Medien sowie 3D- und Livekommunikation, die zuvor bei einem Länderwettbewerb, einem auf einem Jurorensystem basierenden Auswahlverfahren oder einem internationalen Wettbewerb ausgezeichnet worden sind. Dabei sind nur solche Erzeugnisse oder Leistungen zugelassen, deren Markteinführung nicht länger als fünf Jahre zurückliegt.

4:

Die Erzeugnisse und Leistungen sollen sich bei folgenden Gesichtspunkten durch besonders hervorgehobene Eigenschaften auszeichnen:
Gebrauchswert, gestalterische Qualität, Ergonomie, Lebensdauer oder Akzeptanz, technische und formale Eigenständigkeit, gestalterische Qualität der Produktausstattung, Umfeld-Beziehung, Visualisierung von Werthaltungen oder emotionaler Gehalt, Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit, Zuverlässigkeit, Sicherheit und Barrierefreiheit für Behinderte

5:

Ein Teilnehmer ist berechtigt, mehrere Beiträge anzumelden. Für jeden einzelnen Beitrag muss jedoch ein eigenes Bewerbungsformular ausgefüllt und die Teilnahmegebühr entrichtet werden.

6:

Alle im Einreichungsformular gemachten Angaben sind wahrheitsgemäß anzugeben sowie das angeforderte Bild- und Textmaterial einzureichen. Alle Texte müssen in deutscher und englischer Sprache verfasst werden.

7:

Die Anmeldung muss form- und fristgerecht erfolgen. Es gelten die auf der Internetseite zum Designpreis der Bundesrepublik Deutschland genannten Fristen. Die Online-Bewerbung muss bis zum 15.04.2014 komplett ausgefüllt sein.

8:

Der Wettbewerb wird in den folgenden Kategorien ausgelobt:

a)

Produkt-Design

b)

Kommunikationsdesign

c)

Nachwuchs
Für den Nachwuchspreis können sich Designstudierende und Absolventen/-innen bewerben, die an einer Hochschule studieren bzw. ihr Designstudium absolviert haben. Der Studienabschluss darf nicht länger als drei Jahre zurückliegen (Stichtag ist der Ausschreibungsbeginn am 09. Februar 2014). Eingereicht werden können konzeptionelle Arbeiten, Prototypen und Produkte.Der Nachwuchspreis ist mit achttausend Euro dotiert.

§3 TEILNAHMEGEBÜHR UND ZAHLUNGSBEDINGUNGEN

1:

Für die Teilnahme am Wettbewerbsverfahren wird in den Kategorien „Produkt“ und „Kommunikation“ eine Gebühr erhoben.

2:

Die Höhe der Teilnahmegebühr wird vor Beginn der Ausschreibung festgelegt. Im Jahr 2014 beträgt sie 350,00€ (dreihundertfünfzig) netto.

3:

In der Kategorie „Nachwuchs“ beträgt die Teilnahmegebühr 250,00€ (zweihundertfünfzig)netto.

4:

Die Zahlung wird nach der erfolgten Wettbewerbseinreichung fällig und zahlbar nach Beenden des Einreichungsprozess. Der Eingang der Zahlung ist Voraussetzung für die Teilnahme am Wettbewerbsverfahren.

§4 WETTBEWERBSVERFAHREN

1:

Nach dem Ende der Anmeldefrist prüft der Veranstalter alle Anmeldungen auf Vorliegen der Teilnahmevoraussetzungen und auf Vollständigkeit. Sollten während des Verfahrens zusätzliche Informationen benötigt werden, wird der Veranstalter diese beim Teilnehmer anfordern.
Der Veranstalter behält sich das Recht vor, ggf. einen Beitrag in eine andere Kategorie als die vom Teilnehmer angegebene einzuordnen, wenn sich die vom Teilnehmer gewählte Zuordnung als nicht zutreffend erweist.

2:

Jury

a)

Die Jury setzt sich aus Vertretern unterschiedlicher Disziplinen zusammen (interdisziplinär besetzte Fachjury). Die Besetzung wird zum 15.03.2014 bekannt gegeben.

b)

Die Mitglieder der Jury werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie berufen und auf der Internetseite "bundesdesignpreis.de" bekanntgegeben.

c)

Die Sitzungen der Jury sind nicht öffentlich.

d)

Entscheidungen werden mit einfacher Stimmenmehrheit getroffen.

3:

Nominierung

a)

Die nominierten Teilnehmer werden vom Veranstalter über das Ergebnis unterrichtet.

b)

Wird einem Teilnehmer die Nominierung verwehrt, so teilt ihm dies der Veranstalter umgehend schriftlich mit. Die schriftliche Benachrichtigung kann auch per Email erfolgen.

c)

Die Nominierten sind berechtigt, den Titel „Nominiert für den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland“ zu tragen und in diesem Zusammenhang das entsprechende Logo zu verwenden.

d)

Alle am Wettbewerb Teilnehmenden müssen ihren Wettbewerbsbeitrag im Original einreichen (vgl. §5).

4:

Auszeichnung mit dem Designpreis der Bundesrepublik Deutschland

a)

Die Auszeichnung mit dem Designpreis der Bundesrepublik Deutschland erfolgt ebenfalls durch die Jury.

b)

Die Ermittlung der Preisträger erfolgt aus dem Kreis der Nominierten.

c)

Die Preisträger sind berechtigt, den Titel „Träger des Designpreises der Bundesrepublik Deutschland“ zu tragen und in diesem Zusammenhang das entsprechende Logo zu verwenden.

§5 TRANSPORT, EINLAGERUNG UND VERSICHERUNG | PRÄSENTATION DER AUSGEZEICHNETEN BEITRÄGE

1:

Für die Anlieferung und Abholung der Wettbewerbsbeiträge sind die Nominierten und alle anderen Einreicher im Sinne einer Bringschuld (Gefahrtragung des Einreichenden bis zur Anlieferung beim Veranstalter) verantwortlich. Kosten werden nicht übernommen.

2:

Ort und Zeitraum für Anlieferung und Abholung werden durch den Veranstalter festgelegt und den Einreichenden mitgeteilt.

3:

Die Wettbewerbsbeiträge müssen in einer für die Begutachtung durch die Jury geeigneten Form angeliefert werden (z. B. fertig montiert). Bei Produkten, die in Einzelteilen angeliefert werden, muss die Montage vor Ort durch den Einreicher oder durch eine von ihm beauftragte Person erfolgen. Gleiches gilt für die Demontage bei Abholung. Bei besonders großen und sperrigen Gütern ist eine gesonderte Absprache zwischen dem Veranstalter und dem Nominierten zu treffen.

4:

Eine Rücksendung kann nur erfolgen, wenn der Einreicher eine für den Rücktransport geeignete Verpackung mitliefert. Die Rücksendung erfolgt unfrei.

5:

Es ist vorgesehen, alle Beiträge in einer Ausstellung im Anschluss an die Jurysitzung zu präsentieren. Die Kosten für An- und Abtransport zum Ausstellungsort und ggf. für die Einlagerung der Exponate trägt der Aussteller.

6:

Während der Veranstaltung haftet der Veranstalter nur für grobe Fahrlässigkeit und Vorsatz.

§6 PREISVERLEIHUNG

1:

Die Verleihung des Designpreises der Bundesrepublik Deutschland an die Preisträger erfolgt im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung. Ort und Zeitpunkt werden vom Veranstalter in Abstimmung mit dem BMWi festgelegt und allen Teilnehmern mitgeteilt.

2:

Den Preisträgern/-innen werden Urkunde und Logo zum Eigengebrauch in digitaler Fassung zur Verfügung gestellt. Mit dem Logo darf nur für den jeweiligen tatsächlich ausgezeichneten Beitrag geworben werden.

3:

Die Teilnehmer aller drei Wettbewerbskategorien sowie alle durch die Jury Nominierten werden in die Online-Ausstellung auf der Internetseite zum Designpreis der Bundesrepublik Deutschland aufgenommen.

4:

Der Veranstalter behält sich die Gestaltung und Art der Präsentation vor.

§7 HAFTUNG

1:

Der Veranstalter haftet für Beschädigung oder Verlust eines Wettbewerbsbeitrags nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Dem Teilnehmer wird der Abschluss einer Transport- und Ausstellungsversicherung empfohlen, um sich gegen etwaige Beschädigung, Verlust oder Diebstahl beim Transport, der Einlagerung, Nominierung und Präsentation in der Ausstellung abzusichern.

2:

Der Veranstalter haftet nicht, wenn Rechte Dritter durch den Teilnehmer oder seinen Wettbewerbsbeitrag verletzt werden, und übernimmt keine Gewähr dafür, dass durch die eingereichten Beiträge keine Rechte Dritter verletzt werden. Der Teilnehmer versichert, dass sein Beitrag frei von Rechten Dritter ist.

§8 SCHUTZRECHTE

1:

Der Teilnehmer räumt dem Veranstalter für alle im Wettbewerbsverfahren zur Verfügung gestellten Daten und Angaben zum Teilnehmer und zum Wettbewerbsbeitrag (Bilder, Texte, Nachweise, Zertifikate etc.) das unentgeltliche, zeitlich, räumlich und inhaltlich unbeschränkte, nicht ausschließliche Nutzungsrecht ein. Dies gilt für alle Nutzungsarten, die in Zusammenhang mit dem Designpreis der Bundesrepublik Deutschland stehen: zur Veröffentlichung im Internet, in Druckwerken, auf Datenträgern etc. sowie in der auf den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland und die Wettbewerbsbeiträge bezogene Werbung.

§9 AUSSCHLUSS VOM WETTBEWERBSVERFAHREN | ABERKENNUNG DES PREISES

1:

Jeglicher Verstoß gegen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen kann zum Ausschluss vom Wettbewerbsverfahren oder zur Aberkennung der Nominierung oder des Preises führen. Dies gilt insbesondere bei:

Verstoss gegen Paragraph 2, Abs. 6.

Verletzung von Rechten Dritter durch den Wettbewerbsbeitrag

§10 SCHLUSSBESTIMMUNGEN

1:

Erfüllungsort ist Berlin, es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

2:

Sollten einzelne Teile dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so bleiben die übrigen Bedingungen in ihrer Wirksamkeit unberührt. Die unwirksame Bedingung wird in diesem Fall durch eine wirksame oder durchführbare Regelung ersetzt, die dem Sinn und Zweck des wirtschaftlich Gewollten gleich oder möglichst nahe kommt. Entsprechendes gilt für den Fall einer Lücke.

3:

Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist Berlin.